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Rila-Kloster "Hl. Ivan Rilski" liegt in einer Höhe von 1147 m über dem Meeresspiegel und ist das bekannteste Kloster in Bulgarien. Es beeindrückt auf seine Größe, Architektur, Wandmalereien und schöne Natur. Es wird von zwei Seiten durch die Gewässer des Rila- und Druschljavitsa -Flusses eingeschlossen. Der größte Gipfel in der Rila - Musala ist auf 8 Stunden Weg. Der Komplex ist ein gut entwickeltes touristisches Zentrum. Es gibt eine Straße zum Kloster, die von der Straße abgelenkt ist Sofia-Atina. Hier überstreiten viele touristischen Marschrouten, so auch der Europäische Fernwanderweg E-4 Pyrenäen-Alpen-Rila-Olymp.

Der Einsiedler, heilige Ivan Rilski, bewohnte im X Jh. eine Höhle in der Nähe. Das Kloster wurde von seinen Nachfolgern eingerichtet, und die Gebeine von Ivan Rilski liegen jetzt in der Hauptkirche. Die bulgarischen Zaren aus dem Mittelalter beschenkten das Kloster überaus reich. Es war ein großes geistliches und kulturelles Zentrum. Zwischen XII und XIV Jh. erreichte es seinen Höhepunkt. Mitte des XV Jhs. wurde es von den Türken zerstört.

Ende des XV Jhs. wurde das Kloster mit der Hilfe von reichen Bulgaren wieder aufgebaut. Das heutige Aussehen des Klosters ist im XIX Jh. von der Hand bulgarischer Handwerkmeister entstanden. Der Bau der Wohngebäude begann im 1816. Mitten auf dem Klosterhof steht der trutzige Creljo-Turm. Er wurde 1334 bis 1335 errichtet und ist benannt nach dem damaligen Feudalherrn Sebastokrat Chreljo. Neben ihm steht eine kleine Kirche aus dem Jahr 1343 mit einem Glockenturm (1844).

Der zentrale Punkt des Klosters ist jedoch die Gottesmutterkirche, die von 1834 bis 1837 errichtet wurde. Es ist eine Dreikonchen- und Fünfkuppelkirche mit zwei seitlichen Kapellen. Ein Meisterwerk der Holzschnitzkunst ist der riesige Ikonostas. Die Wandmalereien sind im 1846 angefertigt. Nur Sachari Sograph datierte und signierte seine Werke. Die Ikonen sind sehr bewundernswert und sind zwischen XIV und XIX Jh. erschaffen. Die vierstöckigen Wohngebäude enthalten ca. 300 Mönchzimmer, 4 Kapellen, das Abtzimmer, die Klosterküche, die Bibliothek, Gästezimmer für Stifter. Die Wände sind sehr hoch und aus Stein. In der Klosterküche ist das riesige Geschirr erhalten.

Während des Türkischen Jochs war das Rila-Kloster Zentrum des geistlichen und kulturellen Lebens der Bulgaren. In dieser Zeit schuffen die Mönche neue Werke und machten Abschriften von bekannten Schriftstellern, vor allem aus den Schulen von Tarnowo und Athos. Im Museum beim Kloster ist das einzigartige "Raffails Kreuz". Das Kreuz ist 81 cm hoch und 43 cm breit. Der Mönch Raffail benutzte feines Stemmeisen, kleine Messer, Lupe und Kerzenlicht um auf diesem Raum 104 religiöse Szenen mit mehr als 650 Kleinfiguren zu erschaffen. Die Arbeit an diesem Werk dauerte 12 Jahre (von 1790 bis 1802) und am Ende ist der Künstler erblindet.

3 km von der Stadt Rila entfernt liegt das kleine Kloster "Orlitsa", aus der Zeit des Zaren Ivan Schischman (1378). Ein anderes Kloster - "Ptschelino" ist das Landgut des Rila-Klosters. Ende des XIII Jhs. wurde hier die Kirche "Uspenie Bogoroditschno" eingerichtet. In der Nähe vom Kloster befinden sich die Einsiedelei "Hl. Ivan Rilski", wo das erste Grab der Heiligen war, und die Kirche "Hl. Evangelist Luka" (1843).

Naturpark "Rila-kloster" liegt an den oberen Teilen der Flüsse Rilska und Iliina. Hier befindet sich das Rila Kloster. Der Abhang des Rilska-Flusses ist in steilen Rinnen und von ihnen rutschen viele Lawinen und Steinfälle herunter. Hier liegen 28 Eiszeitseen. Am höchsten gelegen (2445 m) ist der erste von den Djavolski-Seen (Teufelseen). Hier liegt der größte Eiszeitsee der Balkanhalbinsel, Smradlivoto (der stinkende See). Durch den Park fließen viele Flüsse - Rilska, Iliina, Druschljovitsa, Otschova u.a. 36 Berge sind über 2000 m hoch. Die Hochpflanzen im Park sind fast 1400 Arten, 71 davon sind im Rotbuch Bulgariens geschrieben.








 
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