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Weliko Tarnowo, Arbanassi, Gorna Orjahoviza
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Kloster in der Nähe von Weliko Tarnowo
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Dobritsch
Nationalpark "Russenski Lom", Felsenklöster von Iwanowo

Weliko Tarnowo (90 000 Einwohner) liegt am Fuße des Balkangebirges, auf einer Höhe von 210 m ü. M. Die Stadt ist in fast gleicher Entfernung von den größen Städten des Landes - 240 km von Sofia, 230 km von Varna, 190 km von Plovdiv und 230 km von Burgas. Es liegt auf den historischen Hügeln Zarewez, Trapesiza und Sveta Gora und an den breiten Meandern des Flusses Jantra.

Die Stadt ist mit reicher historischer Vergangenheit. Die ersten Lebensspuren sind seit vor 5 000 Jahren. Im X Jh. wurden die Hügel dicht besiegelt und verwandelte sich Weliko Tarnowo in eine befestigte Stadt. Im 1187 organisierten die Brüder Assen und Peter einen erfolgreichen Aufstand gegen die byzantinische Herrschaft und verkündigten die Sdadt zur Hauptstadt des Zweiten Bulgarischen Reiches. In den nächsten 2 Jahrhunderten war die Stadt ein wichtiges, europäisches Zentrum. Dieser Aufstieg wurde am 17.07.1393 von den Türken abgebrochen.

Während der Nationalen Wiedergeburt erlebte die Stadt einen neuen Aufschwung. Es wurden schöne Häuser, öffentliche Gebäuden und Kirchen aufgebaut. Nach der Befreiung findete hier die Este Große Volksversammlung (1879), die die Tarnowoer Verfassung, eine der demokratischsten in Europa, ausarbeitete. Hier wurde auch im 1908 die Unabhängigkeit Bulgariens erklärt.

Hotels in der Stadt

Zarewez war die Hauptstadt des Zweiten Bulgarischen Reiches (1185-1393). Damals grenzte Bulgarien an drei Meere und war der einflussreichste Staat in Südost Europa. Der Hügel war dicht auf den Abhängen bebaut, und auf dem Gipfel standen das Zaren- und Patriarchenschloss. Die ältesten Spuren von menschlicher Anwesenheit sind aus dem zweiten Jahrtausend v. Chr. Im IV Jh. war der Hügel besiedelt, und Ende des V Jh. erhöhte sich auf ihm eine byzantinische Festung. Im XII Jh. wurde sie im bis heute erhaltenen Aussehen verbreitet. Damals hatte die Stadt den gleichen Ruf wie Rom und Konstantinopel.

Die Festung hat drei Eingänge. Der Hauptgang steht auf einem engen Felsmassiv, das mit zusätzlicher Schutzausrüstung, Zugbrücke und noch drei Toren durchschnitten ist. Der Palastkomplex ist von einer Steinmauer mit Kampftürmen umgeben und hat zwei Eingänge. Er umfasst die Zarenresidenz mit einem Thronsaal, die Palast-kirche und die Zarengemächer. Der Sitz des Patriarchen ist im 1981 zu Ehren des 1300 Jahrestags von der Gründung des Bulgarischen Staates wiederaufgebaut. Feste Mauern umgeben den Hügel, und die hohen Felsen verwandeln ihn in eine unangreifbare Festung, die nach dem Verrat in den Händen der Eindringlinge gefallen wird. Auf den Abhängen des H& uuml;gels gibt es Reste von mehr als 400 Wohngebäuden, 22 Kirchen und 4 Klöstern.

Die audiovisuelle Aufführung "Klang und Licht" ist einzigartig in Europa. Ähnliche Aufführungen finden nur in noch drei Orten in der Welt statt. Durch Musik, vielfarbige Lichter und Kirchenglocken erzählt man über die prächtige und tragische Historie des Zweiten Bulgarischen Reiches (1185 - 1393).

Auf dem Trapesiza-Hügel liegen die Grundmauern von 17 Kirchen, in Assenova-Machala befinden sich die Kirche des "Sv. Dimitar Solunski" (Hl. Demetrius aus Thessaloniki) und die Kirche der "Sveti Tschetirideset Matschenizi" (Vierzig Märtyrer) aus dem XII Jh.

Sveta Gora ist mit dem kulturellen und geistigen Aufschwung des Bulgarischen Staates verbunden. Heute befindet sich dort die Weliko Tarnowoer Universität "Hl. Hl. Kyrill und Methodius".

Das Denkmal "Mutter Bulgarien" liegt im Zentrum von Weliko Tarnowo. Es ist den Gefallenen in Russisch-Türkischen, Serbien-Bulgarischen, Balkan- und Ersten Weltkrieg gewidmet, und mit von der Bevölkerung gespendeten Mitteln errichtet. Es wird am 06. Mai. 1935 eröffnet.

Die Kathedrale "Mariä Geburt" liegt im alten Teil der Stadt - im "Bojaren Viertel". Sie ist von Koljo Fitscheto (1842-1844) aus behauenem Sandstein aufgebaut und mit vier Säulen und ellipsenförmigen Fenstern geschmückt. Der höchste Teil der Kathedrale ist die Kuppel mit der Gestaltung von Christus. Die Kirche ist dreischiffig. 30 m westlich von ihr ist der Glockenturm errichtet. Der Boden ist mit Marmorplatten bedeckt. Während des Erdbeben am 1.April 1913 wurde die Kirche fast gänzlich zerstört. Ihre Fassade ist nach erarbeiteten vor dem Erdbeben Zeichnungen und Entwurf wiederaufgebaut.

Samovodska Tscharschia ist die alte Handelsstraße von Weliko Tarnowo aus dem Anfang des XIX Jhs. In den heute existierenden Werkstätten benutzt man authentische Technologien. Im XIX Jh. befindeten sich hier die Tarnowoer Gasthäuser, viele davon sind wiederaufgebaut. Das bekannteste unter ihnen ist das Gasthaus von Hadshi Nikoli.

Sind die Kirchen "Sveti Nikola" (Hl Nikolaus-Kirche), "Sv. Sv. Kyrill und Methodius", "Sv. Sv. Konstentin und Helena", die Architekturdenkmäler "Das Haus mit den Affen", "Das Geburtshaus von Petko R. Slavejkov", "Das Haus der Frau Anastasija", "Das Gasthaus von Stambolov" und die Brücke von Stambolov.

Der alte Konak ist von Koljo Fitscheto errichtet und mit vielen historischen Ereignissen verbunden. Er beherbergt das Museum der Nationalen Wiedergeburt und die Konstituierungsversammlung.

Im Gefängnis-Museum wurden viele freiheitsliebende Bulgaren wie Lewski, Filip Totju, Stefan Karadsha u. a. gefangen gehalten.

Das archäologische Reservat Nicopolis ad Istrum (Stadt des Sieges an der Donau) liegt 18 km nördlich von Weliko Tarnowo in der Nähe vom Dorf Nikjup. Die Stadt wurde von Kaiser Traianus im II Jh. nach seinem Sieg über die Daken beim Fluss Rossiza gegründet. Die Stadt bestand weiter bis Anfang des VII Jh, als sie von den Awaren zerstört wurde. Die gepflasterten mit großen Platten Straßen sind in Richtung Nord-Süd und Ost-West. Die Stadt war kanalisier und mit hohen Steinmauern und Türmen befestigt. Das Wasser kam aus drei Wasserröhren, das bedeutendste war 27 km lang. Hier wurden Münzen geprägt, auf den Abgötter, Stadtsgebäude und Tore dargestellt sind. Man fand eine Marmorstatue des geflügelten Eros, den Bronzekopf des Imperators Gordianus III (238 244), Figuren, Inschriften u.a.

Das Dorf Arbanassi (300 Einwohner) liegt auf felsiger Hochebene 4 km nordöstlich von Weliko Tarnowo. Es ist ein Architekturreservat und steht auf der UNESKO-Liste des Weltkulturerbes. Die Architektur der Nationalen Wiedergeburt aus dem XVI - XVII Jh. und die Natur verwandeln Arbanassi in ein Paradies für die Touristen. Die Siedlung entstand im XIV Jh. Mitte des XVI Jhs. wurden den Einwohnern Steuererleiterungen gegen die Pflicht den näheren Pass zu schützen, versichert.

Das führte zu ihrerer großen Entwicklung. Die Einwohner standen in Handelsvebindungen mit Italien, Österreich-Ungarn, Russland, Indien. Es entwickelten sich viele Handwerke. Die Häuser-Festungen beeindrücken mit ihrem groben Aussehen und hohen Steinmauern, aber sie sind gemütlich und günstig mit malerischen Höfen. Sie sind reich mit Holzschnitzereien, Wandmalereien und Dekorationen geschmückt. Es sind 7 Kirchen erhalten, die keinen Außenschmuck haben, aber drinnen sind reich ausgemalt und mit schönen Holzschnitzereien und Malereien geschmückt.

Das Mädchenkloster "Hl. Mutter Gottes" ist ein von den mehreren Klostern um die alte Hauptstadt Bulgariens. Am Ausgang des Dorfes gibt es noch ein Kloster - Nikolaus-Kloster. "Hl. Mutter Gottes" ist noch während des Zweiten Bulgarischen Reiches gegründet. Als im 1393 Weliko Tarnowo von den Türkern erobert war, blieben in Arbanassi nur einige Häuser und dieses Kloster unversehrt. In den ersten Jahrhunderten der Knechtschaft war das Dorf reich, aber später verfiel es.

Im 1680 ist die neue Kirche, und im 1716 sind die Wohngebäuden errichtet. Im 1762 wurden die Kirche und die Kapelle mit Wandmalereien geschmückt. Interessant zu sehen ist die gelegene in der Vorhalle reliefartige und im Silber beschlagene wundertätige Ikone von Heiligen Maria. Sie ist aus der Zeit des Zweiten Bulgarischen Reiches. Nach dem Fallen von Zarewez wurden die Nonnen fortgejagt und die Ikone vergraben. Viele Jahre später hörte ein Schäferchen Weinen, das aus dem Boden kam und fand sie mit Hilfe seines Vaters. Ein Teil vom Beschlag ist später von einem Händler hinzugefügt, dessen Kind nach Gebet vor der Ikone geheilt wird.

Gorna Orjahoviza liegt 5 km. von Weliko Tarnovo und 2 km. von Arbanasi. Ecopath bietet eine Gelegenheit zur Beobachtung von interessanten natürlichen Formationen und seltene Pflanzen-und Tierarten. Nur 5 km südwestlich der Stadt ist Geschützter Bereich "Bojurina Poljana" - eine seltene Blume auf dem Felde, die ein Symbol der Stadt geworden ist. Unmittelbar an der südwestlichen Vororte Waldpark, in dem seltene Vogelarten.














 
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