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Über Obsor
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Die zahlreichen architektonischen Überreste, die Festungsmauern und die Säulen zeugen für die tausendjährige Geschichte von Obsor. Die ersten Einsiedler hier waren die Thraker. Das Gebiet wurde vom Stamm Nipsi bevölkert. Über sie schreibt Homer in Odyssee, dass sie Troja verteidigten, und dass ihr König Rez von Odysseus getötet wurde. Ihre Hauptstadt war auf dem Kap Emine. Die Nipsis waren Landwirte und Jäger. Sie konnten auf dem Meer mit primitiven Booten schwimmen. Herodot beschreibt sie als kräftig, blond und wild.

Im 8.-6.Jh. vor Christi herrschte rege Wirtschaftstätigkeit an der Schwarzmeerküste. Von Feinden verwandelten sich die Thraker und die alten Griechen in Partner. Die ersten griechischen Koloniestädte entstanden an der westlichen Küste des Schwarzen Meeres Apolonia (Sosopol), Odessos (Varna), Tomi (Konstanz), Dionissopoulos (Baltschik). 510 vor Christi wurde Messembria (Nessebar) gegründet. Bald danach gründeten die Kolonisatoren Navloch. Plinius der Alte erwähnte es als Station für Pferdewechsel und als Festung nördlich des Balkangebirges. Das ist Obsor.

513 vor Christi ging auch der persische König Darius 1. über dieses Gebiet, die Skyten verfolgend. Navloch erinnert sich auch an Alexander von Mazedonien, an die Herrschaft von Lizimach, an das Eindringen der Kelten. Die thrakischen Stämme erhoben sich zum Aufstand, vertrieben die Eindringlinge und gründeten das starke Reich der Odrysen. Das Ende des Thrakischen Staats kam nach einer grausamen Schlacht bei Adrianoupolis(Edirne). Die römischen Legionen, geführt von Marcus Terentius Lukull siegten.

Das sind die Überreste des römischen Heliopolis Sonnenstadt. In die Festung konnte man durch zwei befestigte Tore hineingehen nördliches und südliches. Dort, wo jetzt das Zentrum der Stadt ist, erhob sich ein majestätischer Tempel von Jupiter. Eine starke Garnison schützte die Stadt. Ruinen eines römischen Bads, Säulen, Kapitelle, Überreste einer Wasserleitung kann man heute im Park und im Museum von O sehen. 395 tauchte Byzanz an der Stelle des Östlichen Römischen Reiches auf. Das Christentum begann zu durchdringen. Die Stadt Anchialo war Bischofszentrum, und Heliopolis wurde Theopolis, Stadt des Gottes, genannt.

Im 6.-7.Jh. kamen die Slawen hierher und hinter ihnen auch die Protobulgaren. 681 entstand Bulgarien. Hier war die Grenze zu Byzanz, wo Schutzwalle gebaut wurden, und die Festung wurde Kosjak genannt. Diesen Namen trägt heute ein Berg über der Stadt. Jahrhunderte lang wurden hier ununterbrochen Kämpfe zwischen den Bulgaren und den Römern geführt.

Ende des 14. Jhs war Bulgarien zerrissen und in einige selbständige Gebiete geteilt. Im nordöstlichen Bulgarien sonderte sich der Bojare Balik als selbständiger Herrscher ab. Nach seinem Tod wurde die Macht von seinem Bruder Dobrotitza übernommen, nach dessen Namen die Küste von der Donau bis Varna später Dobrudja genannt wurde. Er eroberte die ganze Küste. 1366 zerstörte Graf Amedeus von Savoia alle Festungen am Schwarzen Meer. Ihr Schicksal teilte auch Kosjak.

Die von Feindseligkeiten und inneren Unruhen zerrissene Balkanhalbinsel leistete den neuen Eindringlingen, den Türken, starken und langjährigen Widerstand. 1396 fiel unter deren Herrschaft das Tarnovoer Reich und 1398 auch das Vidiner Reich. Ivanko, der Sohn von Dobrotitza gab als letzter von den bulgarischen Herrschern auf. Das zweite bulgarische Reich wurde erobert.

Im 16.Jh wurde der Name Göseken, schöne Aussicht - Obsor, zum ersten Mal erwähnt. Laut des Berliner Vertrags von 1878 lag Obsor in Ost-Rumelien und nach dem Anschluss Ost-Rumeliens an das Fürstentum Bulgarien im Jahre 1885 ist es wieder in den Grenzen Bulgariens. Nach der Niederlage des Preobrazhenie-Aufstands (1903), wie auch nach den Kriegen 1913-1918 siedelten sich viele Bulgaren von Thrakien hier an. Die Siedlung wurde größer. Die Kirche Hl. Johannes der Vorläufer wurde 1918 an der Stelle eines alten Tempels aufgebaut. Seit 1934 trägt der Ort den heutigen Namen Obsor.








 
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